Category Archives: Fotografie

Die Algarve – Malerische Küstenlandschaften

Die Reise entlang der Algarve faszinierte durch wunderschöne und malerische Küstenlandschaften, Sandstrandbuchten, Fossilien, Delfine und Flamingos. Auch wenn der Tourismus in den letzten Jahren zugenommen hat, ist die Region mit wenigen Ausnahmen noch nicht überlaufen.

Ponte Piedada, Algarve, 2km südlich von Lagos

Aufgrund der geologischen Entstehung der Steilküste durch den Anprall der afrikanischen Platte an den Süden der europäischen Platte wurde die Region aufgefaltet und es entstand die Sandsteinküste mit ihren bizarren Felsformationen, die massgeblich durch die Erosion von Wind und Wasser in ihre heutige Form gebracht wurden. Ihren Ursprung kann der Sandstein indes nicht verbergen, denn selbst auf den Klippen kann man Abdrücke von Meeresfossilien, mit einigem Glück sogar Ammoniten finden.

In den Salinen, aus denen schon zur Römerzeit Salz gewonnen wurde, findet man viele Wasservögel, unter anderem Flamingos.

Castro Marim

Vor der Küste leben einige Delfinschulen, mit einigem Glück kann man auch Wale antreffen, selbst Orcas sind vereinzelt gesichtet worden.

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Island – jeder Besuch hat seinen eigenen Zauber

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Island ist eine wunderschöne Insel, mit vielen Vögeln, einer einzigartigen Landschaft und (noch) wenigen Gebieten mit wirklichem Massentourismus.

2016 waren wir wieder auf Rundreise, beginnend mit den Vogelfelsen Latrabjarg und dann einem rund um die Insel mit einigen Abstechern auch in die Highlands. Es war wieder ein wunderbares Erlebnis. Auf Latrabjarg waren die Papageientaucher natürlich wieder einmal die absoluten Stars.

Durch die bisherigen Erfahrungen, war es auch möglich, die Ausbeute an Eindrücken und Fotomotiven zu optimieren. Da man auf solchen Rundreisen ja in der Regel zeitlich begrenzt ist, ist es von großem Vorteil, wenn man sich sehr flexibel durch die Gegend bewegt. So gelingen gute Bilder von nahezu allen geplanten Locations, trotz durchaus durchwachsenem Wetter.

Bilder vom Lokschuppen Wismar

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Blühende Landschaften – verfallende Gebäude: in den ostdeutschen Bundesländern gibt es deutliche Gegensätze, auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung. Insbesondere im Bereich der Bahnanlagen kam es zur Stilllegung vieler Bahnbetriebswerke und Instandhaltungsanlagen der ehemaligen Reichsbahn, die von der Deutschen Bundesbahn nicht mehr unterhalten wurden. Viele der Gebäude werden von der Bahn dem Verfall preis gegeben, was natürlich bei vielen der historischen Gebäude schade ist, da in ihnen ja auch ein gutes Stück deutscher Industriegeschichte und -kultur steckt.

Manche dieser Anlagen wurden jedoch in Privatinitiative liebevoll wieder hergerichtet und aufgepäppelt, so wie der Ringlokschuppen Wismar. Gebaut 1889 haben die Eisenbahnfreunde Wismar in der letzten Jahren die Drehscheibe wieder instant gesetzt, Gleise verlegt, Dachbalken erneuert und auch einiges rollendes Material zur Aufbereitung gesammelt. Das Ergebnis kann sich bereits jetzt sehen lassen, obwohl noch einiges in Planung ist. Und Arbeit gibt es genug, zwei Lokstände sollen noch mit Gleisen bestückt und damit an die Drehscheibe angeschlossen werden und an den historischen Fahrzeugen ist auch noch vieles zu tun.

Jährlicher Höhepunkt ist der Eisenbahnertag, an dem dann ein Dampfzug in Wismar zu Besuch ist. Die Dampflokomotive wird dann am Lokschuppen mit Wasser gefüllt, da die historische Anlage nicht mehr existiert erfolgt dies heute mit einem großen Wasserschlauch mit Unterstützung des THW.

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Alte Bilder – neu aufgearbeitet

Neue Software-Technologie bringt auch bei älteren Bildern etwas – es lohnt sich immer mal wieder, im Archiv zu stöbern, ob man nicht neuere Verfahren der Bearbeitung anwenden kann und dadurch auch ältere Aufnahmen aufpeppen kann, so wie ich das mit einigen Bildern von den Azoren jüngst gemacht habe.

Mit Hilfe der neuesten HDR-Software lies sich aus den Originalen noch einiges an Bildwirkung herauskitzeln, was vor fünf Jahren noch nicht möglich war, ohne die Bilder unnatürlich erscheinen zu lassen. Da die Aufnahmen alle noch im Original vorlagen und im RAW-Format fotografiert worden waren, war die entsprechende Bearbeitung auch verlustfrei möglich. Hier zeigt sich mal wieder der große Vorteil, im RAW-Format zu fotografieren und die Originaldaten zu speichern. Früher hat man ja auch die Negative nicht weggeschmissen 😉

 

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